… weil wir es uns wert sind!

I don’t know what it is about you

Veröffentlicht in Erkenntnisphilosophie von Resi am 19. September 2009

Ich weiß nicht, wieso es so schwer ist, von Männern wie O. loszukommen. Das muss dieses Arschloch-Phänomen sein, von dem so viele Frauen berichten. Je weniger Aufmerksamkeit wir bekommen, desto mehr sehnen wir uns danach.
Es war nicht das erste Mal in letzter Zeit, dass ich über ihn nachgedacht bzw. an ihn gedacht habe … ich hab letztens sogar von ihm geträumt. Nicht über die schlechte Zeit, sondern über die richtig romantische Anfangszeit. Ich war heute in einer Lernpause (was verdammt unvorsichtig war) auf seinem wieder aktivierten Single-Profil, über das ich ihn auch das erste Mal „kennen gelernt“ habe. Was ich hätte voraussehen können, war, dass ich über heuchlerische Worte wie „suche eine feste Beziehung“ oder „wichtig ist mir, dass man über alles reden kann“ ziemlich aufgebracht war. Meiner Meinung nach ist er weder zum einen, noch zum anderen imstande (gerade letzteres hätte ich ja wohl mitbekommen).
Es hat mich so aufgewühlt, dass ich zu heulen begonnen hab. Es geht doch nicht, dass ich IMMER NOCH wegen ihm weine! Es geht einfach nicht!! Was soll denn das??? Abgesehen davon, dass es jetzt zwei Monate her ist, dass ich das letzte Mal was von ihm gehört habe, bin ich dabei, jemand anderes kennen zu lernen (von dem erzähle ich vielleicht ja ein anderes Mal, wenn sich mehr ergibt) und ich habe gehofft, dass ich nicht mehr so leicht aus der Fassung gebracht werden könnte …
Eigentlich sollte ich mir denken, dass es sein Pech ist, dass er mich so einfach hat gehen lassen, weil er nie wieder jemanden wie mich finden wird. Stattdessen verursachen seine Fotos bei mir Herzklopfen, und alles, was ich mich frage, ist: „Was war unser Problem? Warum hat er nichts gesagt?“
Ich will dieser „Beziehung“ nicht mehr nachtrauern. Aber immer wieder habe ich Phasen, in denen diese Gedanken alles andere verdrängen … Und das hasse ich!

set me free, leave me be
I don’t want to fall another moment into your gravity
here I am, and I stand so tall
just the way I’m supposed to be
but you’re onto me, and all over me

Sara Bareilles – Gravity

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Sorry, but please just fuck you.

Veröffentlicht in Erkenntnisphilosophie, Zwischenspiel von Nicole am 6. September 2009

Ich habe eben herausgefunden, dass das liebe Mädchen, das auch in Berlin war, so gut wie mit G. zusammen ist. All inclusive, also Sex & Co. schon gewesen, nur die Entfernung trennt sie noch.

Hat der sein Schamgefühl irgendwo vergraben?!

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Intermezzo? Lecker! Und der Nachgeschmack?

Veröffentlicht in Zwischenspiel von Nicole am 14. August 2009

Statt an der Ostsee mit A. war ich eine Woche in Berlin. Ich hatte spontan in einem anderen öffentlichen Chat (auf dem gleichen Server jedoch, also war einigen vertraut, was passiert ist) gefragt, wer denn in der Woche Zeit hätte, und ein ganz lieber junger Mann hatte gemeint, eigentlich hätte er schon Besuch, aber ich könne ruhig kommen…
Cut, Vorgeschichte: G. und ich hatten, seit ich den neuen Channel betreten hatte, öfter gechattet. Wir verstanden uns sehr gut und ich musste nach einigen Tagen schrecklich zurückrudern, weil er sich viel zu viel von meinem Besuch erhoffte. Ehrlich gesagt, er schien ein wenig verschossen in mich und ich ruderte weit zurück.
Nun denn, wir hatten ein kleines Chattertreffen (CT) in Berlin bei ihm, in dem er (und ich) einige neue Leute kennen lernte und ich unter anderem M. wieder traf (ich hatte ihn bei der Leipziger Buchmesse kennengelernt und ihm später im Chat versprochen, Kuscheln wäre drin).

Der Tag alleine mit G. (ich war bereits am Dienstag dort) war angenehm, ich durfte Wii zocken (ich als nicht-Zockerin-weil-Geldmangel! *_*), wir haben ein bisschen gekuschelt, alles schön. Auch abends. Bis er mehr wollte. Und meine Güte, es war ein One-Night-Stand, ich hab nicht viel drauf gegeben. Er ist ein toller Mann, aber als Freund. Allein vom Aussehen nicht mein Typ, er ist – sorry – dick. Anyway, am nächsten Tag haben wir M. vom Bahnhof abgeholt, war lustig mit ihm. Wir haben Pi-Chan und Karasuko, ebenfalls zwei Leute aus dem Chat, zum frühen Abend eingeladen, sie kommen beide aus Berlin. Zu viert Mario Kart auf der Wii zocken rockt! =)

So, ich muss dann mal eben meine Aussage korrigieren, es war ein Two-Nights-Stand. Während M. im gleichen Zimmer schlief.
Ich glaube, das war ein großer Fehler. Seit dieser Nacht nämlich nannte er mich „mein kleiner Schatz“ und „eine Kleine“ Schluck. Der Typ ist in mich verschossen, verdammt! Wir haben am Donnerstag seinen eigentlichen Besuch empfangen, Katara. Weil sie abends auf Gs Matratze schlafen sollte, war kuscheln sowieso nicht drin. Denkste. M. kam an und sagte, ich hätte es versprochen. Argh! Ich wollte G. ja nicht wehtun. Aber nun ja…

Am nächsten Morgen schrieb ich G. (der bei einem Kundentermin war) eine kurze Nachricht und er gestand, auch wenn es „vermessen“ sei, er habe immer wieder rübergeschielt und sich dabei erwischt, prüfend zu schauen, ob M. mir nicht zu nahe käme. Da habe ich den Salat.
Den Rest meines letzten Tages habe ich versucht, das Arschloch zu sein. Beziehungsweise … ich versuchte, ihm ein bisschen Nähe zu geben, und gleichzeitig genug Arschloch zu sein, um ihm klarzumachen, dass daraus nichts wird, dass er sich keine Hoffnungen machen soll. Ist mir nur halb gelungen. Die Enttäuschung war da. Die Hoffnung auch. Immer noch. Obwohl ich so schrecklich oft mit M. gekuschelt habe.

Ich genieße seine Gegenwart sehr, auch das Kuscheln mit ihm ist schön. Aber das wars, das muss ich ihm wohl noch öfter sagen.
Jetzt habe ich mir M. eingeladen, eigentlich zum Wochenende, aber er ist schon Mittwochnachmittag gekommen. Fast eine Woche kuscheln! Seufz. Träum. Es ist schön. Das Kuscheln wurde bisher von Nacht zu Nacht intensiver, ich bin gespannt, was noch so läuft.

G. war verletzt. Er sagte zwar „Wir haben uns gegenüber keine Verpflichtung, meine Kleine, hab deinen Spaß und lenk dich ab“, aber mal ehrlich … wer von uns hätte das nicht gesagt?

Es ist alles ein Intermezzo. Mit G. wird nichts laufen und höchstwahrscheinlich auch mit M. nichts, weil wir beziehungstechnisch wohl nicht funktionieren würden. Beide wissen voneinander. Und dass ich Single bin, heißt nicht, dass ich alleine sein muss, oder? Ich habe G. nur beim Sex geküsst, alles andere fühlt sich falsch an. Aber er wünscht sich solche kleinen, zärtlichen Berührungen, die ich nur in einer Beziehung geben kann.
Ich möchte G. gerne nächstes Wochenende besuchen. Um ihm ein bisschen Ablenkung zu schenken, ihm ein wenig Nähe zu schenken. Weil ich mich bei ihm entspannen kann (und Wii zocken) und Ablenkung finde.
Ich habe ihm sehr klar gesagt, dass wir nicht zusammen sind. Ich habe ihm gesagt, was ich ihm nicht geben kann und werde. Aber … ich habe ein wenig Angst.

Was meint ihr, was soll ich tun?

flames to dust

Veröffentlicht in Endspiel von Nicole am 12. August 2009

Ich habe lange nicht mehr für den Lebkuchenmann geschrieben. Dabei ist männertechnisch gesehen so viel bei mir passiert!

Wir fangen von vorne an und beginnen, auch wenn es weh tut, noch einmal bei A.
Mitte Juni bekam ich das plötzliche Bedürfnis, von A. und S. eine ehrliche Antwort zu bekommen, was ihre Freundschaft (?) betrifft. Und A. kam auf die Idee, sehr genervt zu reagieren. Höhepunkte? Ja. „Geh dich ritzen, häng dich auf, du bist mir SCHEIßegal“. Dankeschön, tat weh.

Nachdem er mich einige Tage ignoriert hatte (und nebenbei auch sagte, er würde nie wieder etwas von mir hören, sehen oder lesen wollen), schrieb er mir bei Animexx, ich solle mit ihm reden und nicht mit anderen. Er sprach ganz groß von Ehrlichkeit, Vertrauen, Respekt, dass er mir entgegenkommen wolle, das aber nicht tun könne, wenn ich hinter seinem Rücken aktiv sei und Gerüchte verbreite. Etwa eine Woche später war er (obwohl wir ja keine realen Treffen vereinbart hatten, um diese ständige Anziehungskraft zwischen uns „loszuwerden“) kurz bei mir. Resi kanns bezeugen: er kraulte und streichelte mich und am Ende küsste er mich sogar! Was zum … ?!

Noch zwei Tage später chatteten wir einmal wieder, nachdem ich tagelang das Gefühl hatte, es wäre ihm unangenehm oder er hätte mir nichts zu sagen… Was reißt er? „Ich muss gehen, hab n Date.“
Wie bitte, was?
Und der Kerl tritt das im öffentlichen Chat so breit, dass selbst S., die ihn liebt (!), am Boden zerstört ist. Sorry, da war Solidarität angesagt. Ich erzählte S. so einige Punkte, in denen er sie belogen hatte. Dass wir noch Sex hatten, zum Beispiel, wie er mich küsste, was für Affären er hatte, und sie war so enttäuscht von ihm, weil sie glaubte, er würde ihr alles erzählen (zur Erinnerung: sie ist 14), dass sie ihn schrecklich beleidigte, als er vom Date wiederkam. Diese Freundschaft habe ich also erfolgreich zerstört.

Jetzt werden wir nie wieder Kontakt haben.

Nein, wartet.
Im Roman „Anleitung zum Entlieben“ heißt es, Männer seien wie Alkohol. Man könne sich nicht entwöhnen, indem man „nie wieder“ sagt. Es heißt … „heute nicht“.

A. und ich werden heute keinen Kontakt haben.

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Nein, es sollte wohl wirklich nicht sein.

Veröffentlicht in Endspiel von Resi am 11. August 2009

Mit O. ist es vorbei. Vor etwas mehr als zwei Wochen habe ich Schluss gemacht. (Das Wie hat mir allerdings ehrlich leid getan, das hätte nicht so sein sollen.) Er hat sich in „unserer“ letzten Woche irgendwann gar nicht mehr gemeldet, hat mir fünf Tage am Stück nicht geantwortet, und das war dann für mich der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
Ich habe ihn mehrmals um ein Treffen gebeten, vor allem, um endlich das klärende Gespräch zu führen. Aber ich habe – wie erwähnt – keine Antwort mehr bekommen. Da habe ich ihm per SMS meinen Entschluss mitgeteilt. Und danach noch einmal, etwas länger, per E-Mail, um zumindest MEINE Überlegungen und Gefühle klar zu machen. (Ich habe mich gleich in der E-Mail für das Wie entschuldigt. Das wollte ich wirklich nicht so …)
Und auch darauf hat er nicht reagiert. Kein Anruf, keine SMS, keine E-Mail, nicht eine wunzig-kurze Zeile, kein „ich geb dir ja eigentlich recht“, weder „ich will dich nicht verlieren“ noch „wir haben einfach nicht zusammen gepasst“, nichts, nada, niente. Und DAS ist einfach nur arschig und unfair! Und es hat mich wieder zum Heulen gebracht, dieses Mal allerdings nicht mehr so lange. Ich habe, als ich bei Nici war, jeden Abend vor dem Einschlafen und jeden Morgen vor dem Aufstehen an ihn gedacht. Mal positiv („Vielleicht überlegt er sich das Ganze nochmal.“), aber zunehmend negativ – und realistisch. Er will einfach nichts von mir. Punkt.
Und er ist ein feiges A****loch, dass er mir das nicht mal sagen kann!
Er ist es nicht wert, dass ich um ihn weine. Absolut nicht.

Mir geht’s wieder gut. Endlich. Und eine Sache hat mir die Geschichte zumindest gezeigt – dass ich mehr als bereit bin für eine feste Beziehung. Ich bin glücklich mit meinem Leben, es gibt nur diese eine Sache, die mir fehlt. Ich wünsche mir wirklich einen Partner, der mich liebt und mich das jeden Tag spüren lässt. Also mache ich mich wieder auf die Suche – oder noch besser, ich lasse mich finden ;-) Und erwarte erstmal nicht die große Liebe …

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O. und ich

Veröffentlicht in Endspiel, Erkenntnisphilosophie von Resi am 21. Juli 2009

Um darauf zurück zu kommen, was Ulli in ihrem letzten Beitrag geschrieben hat: O. riecht auch so verdammt gut *_* Und ich finde es wahnsinnig gemein, dass ich das nicht öfter erleben darf!
So. Und nun komme ich auf meinen letzten Beitrag zurück: Ja, er hat ein Treffen vorgeschlagen. Letzten Montag. Wer meinen Blog gelesen hat, wird gemerkt haben – es war mehr ernüchternd als sonstwas. Ich habe den Eindruck bekommen, dass er nicht zu mir steht. (Seine Nachbarn durften anscheinend nicht wissen, wer ich bin. „Wenn sie fragen, sagen wir, du lernst mit mir Mathe, ok?“ … Und seiner Mutter hat er gesagt, er geht was trinken. Aha?? Das war unterschwellig für mich: Seine Mutter weiß nichts von mir und sie darf auch nicht zufällig etwas von den Nachbarn erfahren.) Nach einem Film, um halb zehn (!!!), hat er dann gesagt, dass er mich nach Hause bringt. Er müsse noch Hausarbeiten machen, die ihm seine Mutter aufgetragen hat O_o Ich war so beleidigt! Vor allem, weil er zuvor noch so lässig gemeint hat, er wäre den ganzen Tag zu nichts fähig gewesen und hätte nur ferngesehen, es war ja so heiß … Wenn er doch WUSSTE, dass ich komme, wieso hat er sich dann nicht für ein, zwei Stunden zusammenreißen und das Bad putzen können? Verdammt, ich war so wütend!
So wütend, dass ich dann gar nicht mehr das angesprochen habe, was ich eigentlich wollte >_> Was ich schon am nächsten Tag extrem bereut habe (und das tue ich immer noch, seeing as ich hab ihn immer noch nicht wiedergesehen seitdem). Am nächsten Tag hab ich dann eine beleidigte SMS geschrieben – dass es mir weh tut, dass er keine Beziehung will. Er: „Wie kommst du darauf? :(“ Hmz. Also … nein, mir fällt dazu nichts ein.
In den letzten Tagen habe ich mich schon wieder zum Volltrottel gemacht und ihn gefragt, ob er Zeit für mich hat. Das letzte Mal gestern Mittag. Als nicht ein Wort zurück gekommen ist, habe ich ihn schon wieder abgeschrieben – denn für „keine Antwort“ gibt es KEINE ENTSCHULDIGUNG! Aber das, was heute in der Früh kam, hat mich … doch, ja, es hat mich zum Lachen gebracht. Er – hat – sein – Handy – aus – dem – Fenster – geschmissen O_O
Keine Ahnung, wie’s jetzt weitergeht. Es kommt einfach immer irgendwas dazwischen, wenn ich ihn treffen will. Langsam glaube ich, es soll einfach nicht sein.

Ab nächstem Montag bin ich im Urlaub (bei Nici <3 und danach in Kärnten). Davor wollte ich ihn eigentlich noch mindestens 2mal sehen. Na ob das noch was wird. Ich will dieses ganze Chaos noch entwirren, endlich das Gespräch mit ihm führen. Endlich Klarheit, das wär schön … Egal, wie's nun ausgeht. Und im Moment sehe ich eher schwarz.

P.S.: Danke für die Kommentare. Sie haben mich zwar zum Weinen gebracht, aber nur, weil es so WAHR ist, was in ihnen steht. Ich weiß es ja eigentlich. Natürlich weiß ich es. Ich wollte nie so naiv sein, aber ich bin es. Ich hoffe immer noch. Aber keine Sorge, meine Geduld hat auch Grenzen. Die sind auch wirklich sehr bald erreicht.

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Wenn Männer gut riechen…

Veröffentlicht in Beziehungsweise von Ulli am 14. Juli 2009

…kann ich nicht mehr klar denken!
Das ist sicher auch einer der Gründe, warum ich mich so sehr zu T. hingezogen fühle. Er riecht einfach unglaublich gut! Wirklich!
Durch meine regelmäßigen Besuche in seinem Badezimmer habe ich herausgefunde, dass er „Euphoria“ von Calvin Klein nutzt. Aber ich denke, es macht auch die Kombi aus dem Duft, seinem Aftershave und eben seinem persönlichen Geruch. Trotzdem bin ich einfach süchtig danach.
Und da er heute nach Mallorca geflogen ist (und ich bin wieder allein, allein), hat er mir einen Teddy da gelassen, den er mit seinem Parfum besprüht hat. Der duftet einfach herrlich und ich fand das total süß. Nun darf der Teddy in meinem Bett schlafen und ich habe immer seinen Duft in meiner Nähe. Merkt man, dass ich total auf ihn stehe?

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Wozu hat man Freundinnen?

Veröffentlicht in Erkenntnisphilosophie von Resi am 12. Juli 2009

… Damit man frau in Männersachen beraten wird. Egal, mit welcher Freundin ich bisher über O. gesprochen habe – alle haben mir gesagt, er ist wäre nicht wert und ich habe definitiv was Besseres verdient. Ich solle nicht mehr darauf warten, dass er ein Treffen vorschlägt, und vor allem: mich nicht vera*****en lassen. Langsam komme ich mir ohnehin dämlich vor, auch vor mir selbst. Ich stelle mir Fragen, die ich bloß mit „Aber vielleicht ist er es doch wert.“, „Er hat gesagt, er macht es wieder gut.“, „Ich finde wirklich, dass wir Potenzial haben.“ o.ä. beantworten kann. Wiegen diese Hoffnungen (!) schwerer als die Tatsachen (!!!), dass wir uns seit nun vier Wochen nicht mehr getroffen haben, oder dass er mir seltener SMS schreibt als eine Internet-Bekanntschaft aus Deutschland (von der ich ein anderes Mal erzählen kann), oder dass er mir nicht antwortet, wenn ich sage, dass ich ihn vermisse und ihn lieb habe? Eigentlich nicht wirklich, oder?

Wieso warte ich dann trotzdem? Weil mein Herz eben das Sagen hat. Und es sagt, dass ich ihm noch eine Chance geben will. Mein Herz würde so gerne wissen, wie eine Beziehung mit ihm wäre. Das würde mein Kopf zwar auch, der tritt mir aber schon seit … WOCHEN in den Hintern, dass ich ihn abschießen soll. Und wisst ihr was? Ich habe mir eine (zweite und wirklich letzte! Wirklich!) Deadline gesetzt. Wenn er Montag oder Dienstag wieder keine Zeit für mich hat und mir ein Treffen vorschlägt, ist es aus. Also: Deadline = Dienstag, 14.07.09

Gott, ich habe Angst, dass es wieder nichts wird. Aber dieses Spiel muss aufhören. Ich will nicht länger mitspielen. Ich will entweder aussteigen oder glückselig mit ihm in den Sonnenuntergang reiten. Oder sowas in der Art … Argh. Ich bin eben hoffnungslos romantisch.

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Du und ich, Freunde, ich glaube, das wird schwer.

Veröffentlicht in Endspiel, Erkenntnisphilosophie von Nicole am 11. Juli 2009

MIt A. eine Freundschaft zu führen ist im Moment sehr schwer.
Er redet nur über S. S. hier, S. dort. Sie steht kurz vor einer Trennung von ihrem jetzigen Freund und er denkt wahrscheinlich pausenlos an sie. Erinnert ihr euch? Sie ist 15, er 28. Whatever.

Zu mir ist A. seitdem sehr kurz angebunden. Ich merke, er bemüht sich, er fragt mich mal, wie ich geschlafen habe und was ich Schönes am Tag gemacht habe. Aber er gibt mir nicht das Gefühl, es wirklich zu wollen, es fühlt sich eher an, als wäre er mit dem Kopf ganz woanders, und nicht nur mit dem Kopf.

Wie kann so eine enge Bindung nur so schnell vergehen?
Wir fahren in den Urlaub, Anfang August, das war schon länger geplant. Ich freue mich darauf und ich weiß auch, dass er „offline“ anders ist. Nur macht er es mir im Moment nicht leicht, mich auf den Urlaub mit ihm zu freuen, absolut nicht. Im Moment ist es sogar so weit, dass ich ihn nur ungern sehen möchte. Aber wir gehen nächsten Donnerstag ins Kino, Harry Potter werden wir uns ansehen, auch das war schon lange geplant. Und eine Fahrradtour. Alles noch vor dem Urlaub.

Warum beschäftigt es mich auch, dass sie in seiner Gunst momentan offenbar um Längen besser steht als ich… Er würde es natürlich bestreiten. Dabei merkt man es doch so deutlich.

Und er nennt mich noch immer „Liebes“, das tut so weh.

A. und O.

Veröffentlicht in Beziehungstodesangst von Resi am 6. Juli 2009

(Hey, dieses Wortspiel fällt mir jetzt erst auf! Wobei wir bei diesen beiden Herren weit vom „A und O“ entfernt sind.)
A. wurde ja schon ein wenig vorgestellt. Jetzt ist O. dran. Der Mann, von dem ich mir wünsche, dass er meiner wäre. (Und auch dazu steht und sich dementsprechend verhält.) Aber frau kann ja nicht alles haben. Wobei ich mich auch schon gefragt habe, ob ich ihn wirklich, wirklich, WIRKLICH will – so wie er sich anstellt …

„Ich hab versucht, was Festes abzublocken.“ – hat er gesagt, nein, geschrieben. Vor zwei Wochen, glaube ich. Danach haben wir nicht weiter darüber geredet (bzw. uns überhaupt getroffen). Wann auch? Er scheint entweder keine Zeit zu haben, oder keine Lust, mich zu sehen. (Wobei Nici und ich schon darin übereingestimmt haben, dass er nicht sehr stressresistent ist. Ihn bringen schon ein Termin in der Schule und „etwas für eine Freundin einscannen“ an einem ganzen Tag aus der Ruhe. Nein, an solch furchtbar anstrengenden Tagen kann ich ihn nicht sehen, wie komme ich darauf???) Er meint, er braucht viel Zeit für sich. Das hätten seine bisherigen Exfreundinnen nicht verstanden. Was wiederum ich so langsam verstehe. Vielleicht sollte ich auch nicht so blöd sein und auf ihn warten, wenn anscheinend keine wirklich große Chance auf Besserung besteht?!

Da hilft nur eines: Schokolade! (Milka Noisette – die zergeht dir im Mund *_*)

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